o
Unser Werk ist also den Systemen der Geo-gcnie fremd; allein es soll alle That.sachen um-fassen, die unsere Erdkugel darstellt und worausman geogenische Folgerungen ziehen kann.
Allgemeiner Ueb erblick des Ganzender Geognosie.
§. 2 . Um einen Begriff von den Gegenständenzu geben, welche die Geognosie, so wie wir siebetrachten, umlafst, wollen wir zuerst einen Blickauf diejenigen Gegenstände werfen, welche sich un-serer Prüfung bey Untersuchung der Beschaffenheitdes Erdballes darstcllen. Diese Uebersiclit wirduns zugleich Gelegenheit geben, verschiedene tech-nische Benennungen kennen zu’ lernen , welchewir gleich vom ersten Capital an gebrauchenmüssen.
Indem wir die Erdkugel in ihrem Ganzen be-trachten, und unsere Aufmerksamkeit auf ihre Ge-stalt richten, linden wir, dafs letztere genau die-jenige ist, welche eine flüssige Masse angenommenhaben würde, der dieselben Bewegungen als derErdkugel beygegeben sind; und wir ahnen schonihre ursprüngliche Flüssigkeit.
Die Prüfung verschiedener Ereignisse, die sievermöge ihrer Masse hervorbringt, veranlafst unszu dem Gedanken: dafs jene Flüssigkeit sieh weitin ihr Inneres erstrecken mufste, und giebt uns ei-nige Begriffe über die Verlheilung der Materie in.ihren inneru Theilen; dies werden die einzigenKenntnisse seyn, welche wir von ihnen zu erlan-gen hollen können.
Sodann wollen wir die zum Theil mit einemWasser teppich bedeckte und von einer luflförmigen
A 2