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rer Bildung geben. Derjenige, welcher diese Begrif-fe nicht hat, und stets genöthigt ist, zu andern ^Na-turforschern seine Zuflucht zu nehmen, wird beyjedem Schritte in dem Studio der Flotzgebirge auf-gchallcn werden.
Mit d iesen verschiedenen, so eben aiigczeigfcn,Kenntnissen soll der Geologe einen ganz, vorzüg-lichen Beobnelitungsgeisl verbinden, der umfassendgenug ist, die 'Verhütmisse der oft entfernten That-saclien zu ergreifen, der aber auch zugleich füreinzelne Gegenstände empfänglich ist. Zwischenden Astronom, der, seine Beobachtungen in die Un-ermcfslichkeit der Himmel ausdehnend, sich his zudem unendlich Grofsen erhebt, und den genauenNaturforscher gestellt, der, mit einem Mikroscopebewaffnet, die Geheimnisse der INalur in den Or-ganen einer Milbe oder in den Wellen eines klei-nen Crystalls zu belauschen sucht, und bis in dasunendlich Kleine hinabzusteigen scheint; soll derGeologe mit der Grofse und dem Umfang der An-sichten des erstem den Scharfsinn und die Ge-nauigkeit des zw r eyten vereinigen.
Indem Werner dadurch zeigte, was der voll-kommene Geolog seyn sollte, dachte er nicht dar-an, dafs er sich selbst in seiner genauen Wirklich-keit schilderte.