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det, dann. das unsern Erdball bedeckende Wasseran einem Orte sammelt nnd also die Erde schuf.
Von Aegypten gingen die -wissenschaftlichenKenntnisse nach Griechenland über. Nach demBeyspiel verschiedener Philosophen seiner Nationunterrichtete sich Thaies bey den Aegyplicrn; erbrachte ihr geologisches System nach Milet, undlehrte solches in seiner Schule, unstreitig der be-rühmtesten des Alterthums, unter Verbindung mitden INaturwissenschnften. In einigen andern trugman dennoch verschiedene Systeme vor, so stellteZenon dar: das Feuer sey der Grundstoff von Al-lem und folglich auch der Erde; übrigens sähe mandie Erde, den Himmel und selbst die Götter alsaus ätherischen Stollen bestehend an.
Eebrigens würde es unnütz; seyn , den gering-sten Begriff einer bestimmten Geologie bey Philo-sophen oder vielmehr bey Sophisten zu suchen,welche, die Kenntnifs der Thatsaclien verachtend,sich ganz ihrer Einbildung hingegeben hatten, undnur auf die Erzeugnisse derselben einen grofsenWerth legten, Nichts konnte hei ihrem Geschmackund Neigung für gelehrte Abhandlungen mehr ge-nügen, als Hypothesen über die Bildung der Erde;sie wetteiferten darin, und durchliefen fast gänz-lich den Kreis der möglichen Dinge. Auch giebt
j) i Buch Mos. i Cap. V« i, 2- 9‘