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So viel büßt er nämlich durch die Zollbegünstigungen ein,die sie genießen. Dieses ist ein unrichtiges System. Denndie Raffinerien können nur in großen See- und Handels-plätzen mit Vortheil betrieben werden. Der Zucker gehört,so wie das Salz, mit zu den Urstoffen, so mit einerkleinen Preisverschiedenheit und mit einem kleinen Vor-theile umgeschlagen werden, und wo der Verdienst in dengroßen Quantitäten gesucht wird, so verkauft werden.Jeder Zuckersieder ist daher hauptsächlich Zuck er Händ-ler, und er steht sich an dem Orte am besten, wo erjeden Tag an der Börse eine Sorte einkaufen kann, so ereben bedarf, und auch jeden Tag an der Börse eineSorte wieder verkaufen kann, so er eben fertig hat. Auchkann er durch seine persönliche Gegenwart immer vielbesser von den Auktionen prvfitiren, als er solches durcheinen Commissär kann, wenn er nämlich von den See-plätzen entfernt wohnt. — Der Hamburger Zuckersiederhat daher immer ungemeine Vorthelle vor dem in der Ge-birgsraffinerie in Schlesien.
Der Aufwand von 204000 Thalern ist aber offenbarzu groß, um die inländischen Raffinerien aufrecht zu er-halten. Den» so viel Menschen beschäftigen diese nicht,als daß ein solcher Verlust In den Zöllen in irgend einemVerhältnisse mit dem Resultate stände, so man hierdurchbezweckte.
Anders aber verhält es sich mit der inländischen Roh-zuckerfabrikation. Diese beschäftigt, wenn sie sich im Laufeder Zeit vollständig entwickelt haben wird, ein großes Ka-pital und eine große Anzahl von Menschen. Zugleich übtsie auf den Ackerbau einen nnmittelbaren und sehr bedeu-