vinz gebaut werden, nach der Menge berechnen könne, soin ihr verzehrt werden. Da aber 1000 Menschen in dereinen Provinz im Durchschnitt so viel essen, als 1000Menschen in der andern, so biete die Tausendzahl derBevölkerung, so in einer Provinz ist, immer einen schick-lichen Maaßstab sür die Menge der Lebensmittel dar, soin einer Provinz sowohl verzehrt als gebaut werden.
Bey den Gemüsen ist solches gleich an sich klar, dennder Verkauf von Gartengewächsen ist immer auf einennahen Kreis beschränkt — und doch lebt jede Familie ei-nen großen Theil des Jahrs fast blos aus dem Garten.
Aber auch bey den Mehlfrüchten ist dieses der Fall,wie man solches sieht, wenn man die Ausfuhr-Registerin den Seehäfen vergleicht. — So groß auch die Schef-felzahl des ausgeführten Getreides seyn mag, — so fin-det man doch, daß sich verhältnißmäßig nur wenig Men-schen davon satt essen können, wenn man auf den Kopfin runder Zahl 140 Pfd. Weizen und 200 Pfd. Roggenrechnet, so wie wir solches oben aus den Berliner undDüsseldorfer Mühlenbüchern gefunden haben.
Die Staatszeitung gab in Nr. 25. folgende Ueber-sicht über die Ausfuhr des Regierungsbezirks Stralsund
in den Jahren 1818 und 1819:
1818. 281g.
Verl. Scheffel. Verl. Scheffel.Weizen . . . 213318 142366
Roggen . . . 58477 74709
Gerste . . . . 436517 387811
Hafer .... 56740 180542
Erbsen und Bohnen 14702 i7v58