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Nothwendigkeit, Alles zu benutzen, was der Augenblickdarbot, die Unzulänglichkeit der ersten Erfolge und dieNeuheit des Unternehmens verthencrten auch in diesemZeiträume noch jede außerordentliche Geldhülfe ungemein.-Als endlich der Staat zu Ende des Jahres 1815 im ver-tragmäßigen Besitze seines jetzigen Gebietes, anerkanntvon allen Mächten Europas, seine inneren Verhältnissefür einen dauerhaften Friedenszustand zu ordnen begann,traten erst alle Forderungen, Ansprüche und Bedürfnissebervor, welche das letzte Jahrzehcnd unbefriedigt zurück-gelassen oder neu erzeugt hatte. Festungen, Waffenplätzeund Kriegsvorräthe waren wieder herznstellen oder neu zuschaffen, um das Land in wehrhaften Zustand zu setzen.Alle Verwaltungszweige erforderten eine neue Einrichtung,angemessen dem ganz veränderten Instand des Landes.Die vorhandenen Heerstraßen, Kanäle und Häfen, derenUnterhaltung dringenderen Bedürfnissen nachgesetzt wor-den, mußten großentheils erneuert, neue Chausseen fürneue oder für nun nöthiger als vormals anerkannte Ver-bindungen angelegt werden. Hülfe bedurfte der Landbau,wo der Krieg ihn niedergetreten hatte; Hülfe die Anwoh-ner der Festungen, deren Häuser in den Belagerungenniedergebrannt waren. Die Wissenschaften und alle Künstedes Friedens harrten einer freygebigeren Pflege, als dasUnglück der letzten Jahre gestattet hatte. Fast in allenneuen Besitzungen wurden theils beträchtliche Landesschul-den, theils »»berichtigte Forderungen an die vorige Ver-waltung vorgefunden. Auch mußten große Summen auf-gewendet werden, um lästige Ansprüche und Rechte ab-zukaufen. Endlich konnten viele der älteren vorerwahn-