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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
Seite
379
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bey allen Güterverkäufen der Bauer es immer ist, ver-kauft, und zwar derselbe Bauer, der währeno den iggJahren, da jene steuerfrey waren, die Steuern allein ge-tragen hat.

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Es wurde oben bemerkt: daß die Grundsteuer alseine Consumtionssteuer wirke, so auf die Fabrikation desKorns gelegt wird, und allerdings scheint die Geschichtedes Steuerwesens in Westphalen dieses zu beweisen.

Wenn die Grundsteuer aber als eine Consumtions-steuer wirken soll, die der Fabrikant des Korns verschießt,der Consument aber bezahlt, so gehört außer der gleich-förmigen Vertheilung auch das dazu, daß sie immer sehrnahe dieselbe bleibt, daß sie nämlich immer ingleicher Höhe erhoben wird, so daß sie ebenwie die Jahrözeitcn als eine beständige Größe mit i» denKreislauf der Dinge tritt. Veränderungen von einemJahr ins andere, so 5 oder 10 p. C. betragen, um diesie bald höher bald niedriger ist, werden nicht empfundemEbenfalls wird es nicht empfunden, wenn sie fortwährendlangsam steigt, so wie der Werth des Silbers langsam sinkt.Sobald sie aber in ihrer Höhe über die Grenze kommt, beyder sie noch als Consnmtionsstcner wirkt, dann fangt derBodenwcrth an zu sinken. Die große Menge Kauf- undPachtbriefe, so beym Cataster verglichen werden, zeigenin ihren Mittelzahlen immer ganz genau das Steigen undFallen des Vodenwerthes, und geben so immer feste An-haltspunkte für die Beurtheilung der Grundsteuer.

Daß der Bauer aber als Kornfabrikant 30, 40 undso p. C. mehr für sein Fabrikat auf dem Markte fordern