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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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(die im Herzogthume Jülich bestimmt die Halste betru-gen, in Berg etwas weniger) hierzu nichts beytrugen,so mußte der Werth des Bodens ungemein gesunken seyn,da er weiter nichts mehr war, als eine landesherr-liche Plantage, die der sogenannte Eigenthü-mer gegen Erlegung der Steuer baute. Undwirklich finden wir, daß in den Gegenden des jnlichcrLandes, wo jetzt der cöllner Morgen Ackerland von 224rheinischen Ruthen mit 200 und 2S0 Rthlr. bezahlt wird,damals sür 10 bis iS Rihlr. ist verkauft worden. DieseAngaben findet man in den alten Kaufbriefen, so auSden Jahren 1710, 1720 und 1730 sind. Ja, alte Leuteerzählen noch wohl, daß sie von ihren Aeltern gehört,daß damals eine so beklemmte Zeit gewesen, daß steuer-bares Grundeigenthum fast völlig ohne Werth war, unddaß öfter ein Morgen Land des Abends im Wirthshausefür einige Maaß Bier sey verkauft worden.

Wenn also bey uns von der gute» alten Zeit dieRede ist, so kann man diese süglicherweise nicht darunterverstehen.

Auch kann man die von Karl Theodor nicht wohldarunter verstehen, wenn man bedenkt, daß im Jahre 1791(als man im Ober-Bergischen einen Bauern-Aufruhrwegen des Wildschadens befürchtete) den chnrfürstlichenKommissarien 8000 Stück Hirsche vorübergetrieben wur-den, als die Düsseldorfer Regierung den Königsforst beyBensberg mit dem großen Jagdzeuge hatte umstellen las-sen, so damals auf dem Düsseldorfer Jagerhvfe war.