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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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Aus diesem Aufsatze geht hervor, daß damals jedeQuadratmeile Bauerngut blos in der Grundsteuer nahean 2200 Malter Korn, oder deren ihren Werth in Silber'aufbrachte. Wo hingegen jetzt im Jahr 1819 die Qua-dratmeile in den beyden rheinischen Provinzen in allen di-rekten und indirekten Steuern, wie sie nur Namen ha-ben, nur etwas über 4500 Malter Korn, oder deren ih-stest Werth in Silber aufbringt.

Man sieht an diesem Beyspiele, daß man blos mitder Grundsteuer so viel einziehen kann, als mit allen in-direkten Steuern zusümmengenömknen. Denn für dieGrundsteuer hastet der Boden als Unterpfand, und dadieser sich ihr sticht entziehen kann , so geht jedesmal soviel in den Waffen ein als auch in den Rollen enthaltestist. Eiste doppelt so hohe Rolle bringt daher auch dop-pelt so viel Geld in die Steuerkaffe, wo hingegen bey denindirekten Steuern oft das Umgekehrte der Fall ist, in-dem je hoher die Satze, je geringer die Eiststühlste, wiesolches Friedrich der Große bey seiner Bestesterstng desCaffees erfuhr, die bey 6 Ggr. aufs Pfund viel wenigereintrug, als bey 3 Ggr.

Allein mast sieht auch an diesem Beyspiele, wie ver-derblich eine solche Grundsteuer auf den Ackerboden wirkt,und wie eine allgemeine Verarmung die Folge davon ist,denn sie l'ä'htstt bie Thätigk'eit des Landman-stes, istdesti sie ihst mn'thlos macht, da ersi'eht, daß er bv'ch weiter nichts ist, wie einÄckersclave, der ei'ne landesherrliche Plan-tage baut.

Obgleich man in der Grundsteuer nie bis zu der