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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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städtische Bedürfnisse. Diese Zahlen sind fast unbe-greiflich. Allein sic folgen aus den Hebebüchern.*)

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Wenn man also die Zvlllinien im Innern von Deutsch-land will fallen machen, so bieten sich in Hinsicht derinnern Vcrbrauchsteuern folgende drey Mittel an.

1. Die direkten Steuern, so nach Rollen vertheiltwerden, bis zu der Höhe zu spannen, welche sie tragenkönnen, ohne daß sie anfangen dem Ackerbau und denGewerben nachtheilig zu werden, welches man immer amFallen der Preise der Ländereyen sieht.

2. Die indirekten Steuern nach so niedrigen Sätzenzu erheben, daß keine Bewachung der Grenze nothwendigist, wenn sie auch in einem benachbarten Staate dieSteuern nach noch niedrigeren Sätzen erhüben. So wirdman z. B. auf alle inländischen Brennereyen einen Blasen-zins erheben können, der einen Stüber aufs Maaß be-trägt, ohne daß fremder Branntewein geschmuggelt wird.Der auf den Strömen oder Landstraßen eingehende kannaber dieselbe Abgabe am ersten Jollamte zahlen, ohnedaß der Verkehr dadurch im geringsten gehemmt wird.Denn der Fuhrmann, welcher keinen Branntewein hat.

Im Jahre 1819 hatte Paris folgende Abgaben:

1. An den Staat.

->. an direkten Steuern ....... 29,800000 Fr.

t>. an indirekten- ....... 67,984000

2. An Municipalitäts-Abgaben . . . . . 20,80000»

In allein: n 8 ,üL 4 oooFr.Jeder der 70000» Einwohner bezahlt also - 4 » FrankenbloS an Staatsabgaben. Im übrigen Frankreich bezahlt je-der an Staatsabgaben 26 Franken.