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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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geographischen Punkte des Verkehrs trafen, wo dieseräußerst lebhaft war. So trug z. B. das DüsseldorferOctroi an 100000 Franken, obgleich die Bevölkerung die-ser offen liegenden Gemeine nur 20000 Seelen ist. Also5 Franken auf den Kopf. Das Cöllner Octroi, so hö-here Satze hatte, da die Stadt durch Mauern und Gra-ben, gleich einem königlichen Packhofe, völlig abgeschlos-sen ist, trug sooooo Franken, bey einer Bevölkerung

von 50000 Seelen. Also 10 Franken auf den Kopf,

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Wenn ein Octroi eine Zeit lang bestanden, so daßman seinen Ertrag sowohl im Ganzen weiß, als auch wieviel jedes einzelne Gewerbe hierzu beygetragen (z. B. dasder Brannteweinbrcnner, das der Schlachter), so erbietensich diese Gewerbe, so besondere Corporationen oder kleineStaaten im Staate bilden, daß sie die Summe, die siebisher eingebracht, als jährliches Abonnement aufbringenwollen, wogegen man sie dann der Abgabe an das Octroientlassen soll.

Wenn man sich hierüber einigt, so vcrtheile» dieGewerbe diese Abonnements-Summe auf ihre Mitgliederin dem Verhaltuiß, wie sie bis jetzt abgegeben, und ma-chen hierfür eine Matrikel oder einen Divisionszettel.

Die indirekte Steuer verwandelt sich dann in einedirekte, die nicht mehr nach Sätzen erhoben wird, son-dern nach Rollen, in denen die Namen der Gewerbetrei-benden nebst der Summe enthalten, so jeder zu bezah-len hat.

So war man im Jahr 1810 in Düsseldorf nahe dar-über einig, daß das Octroi in ein Abonnement sollte ver-