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Allein nun beging man den Fehler, daß man für dieAccise hohe Satze anordnere, und zwar solche, die denVerkehr geneigt machten, diese civilisirten Punkte zu ver-fassen und sich aufs Land zu zerstreuen. Da sich hierdurchdie Einnahme würde gemindert haben, so war man ge-nöthigt einen zweyten Fehler zu begehen, nämlich den:den Verkehr durch Polizeymaaßregeln auf die Städte fesi-zubaunen, damit er sich nach wie vor besteuern lasse.
Hierdurch entstand dann das Gesetz, daß die Ge-werbe und Handel und Wandel blos in den Städten sollengetrieben werden. — Da, wo die Gewerbe durch Gesetz?in die Städte festgebannt wurden, war die Accise sehrlohnend. Aber da, wo sie sich aufs Land zerstreut hat-ten, wie in Schlesien, war die Einnahme der Accise ge-ringe. So sahen wir in der zweyten Abrheilung, daß inder Mark Brandenburg die Accise 69 Ggr. auf den Kopfeinbrachte, während sie in dem wohlhabenden Schlesiennur 22 Ggr. einbrachte.
Die Hauptgründe gegen die Accise waren die: daßsie die Gewerbe auf die Städte festbannte, daß sie dieseso hoch besteuerte, daß diese sich ihr durch die Defraude zuentziehen suchten, und daß diese Defraude eine ungemeinlästige Conrrolle von Seiten der Acciseverwaltung zurFolge habe.
Alle diese Gründe würden weggefallen seyn, wennman die Sätze niedriger gestellt hätte; denn die Gewerbewürden dann nicht geneigt gewesen seyn, die Städte zuverlassen, und diejenigen, die dazu geneigt gewesen, weilsie ihren Vortheil dabcy gesehen, auf dem Lande zu woh-nen, wo Miethe und Lebensmittel wohlfeiler sind, — diese