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dem diese ihre Kartoffeln an die Großen verkaufeil, s»bekommen sie Geld, und indem sie das Gespühl wiedervon diesen kaufen, so bekommen sie Viehfutter. So wer-den sich wenigstens am Rheine in dem sehr getheiltenAckerboden die Verhältnisse stellen, da man es jetzt schonhäufig findet, daß eine Brannreweinbrennerey Viehmä-stung hat, und eine daransioßende keine, indem sie esvortheilhafter findet, ihr Spühlicht zu verkaufen.
Die Steuer aufs Malz wird wenig empfunden wer-den,. da sie sehr geringe ist, doch haben die Wirthe an-gefangen, die Bierpreise so zu erhöhen, daß sie das Dop-pelte von dem erhalten, was die Steuer kostet. Dieseunverhaltnißmaßige Preiserhöhung ist immer eine Folgeneuer Steuern, weil nun die Leute einen Vorwand ha-ben, mehr zu nehmen als früher. Nach einiger Zeit stelltsich indeß durch die Concurrenz das richtige Verhälrnißvon selber wieder her, da der Frachtpreis ohnehin nunmehr als 16 Groschen (so viel betragt sie auf 100 PfundMalz) von einem Jahr aufs andere wechselt, und diemittlere Preiserhöhung der Lebensmittel, so durch dieSteuer veranlaßt worden, beträgt dann gerade so viel,als die Steuer betragt, die nun als eine konstante Größeerscheint.
Das Gesetz vom 26. May 1818 umfaßt die Besteue-rung ausländischer Produkte und Fabrikate. Das Gesetzvom 8. Febr. 1819 umfaßt die Besteuerung der inländi-schen. Das neue Steuersystem, von dem beydc nur ei-nen Theil ansmachen, wird denselben Gang nehmen,den das französische genommen, an dessen Stelle es aufdem linken Rheinufer getreten ist. Es wird von Anfang