wieder ab, indem er den Handel mit allen Gegenständendes bürgerlichen Verkehrs wieder frey gab.
Es wurde nun statt der Regie wieder ein Accise»und Zollsystem eingeführt, das wesentlich darauf beruhte,daß aller Verkehr sich in den Städten machte, so wiewir oben solches in der zweyten Abtheilung in der Ab-handlung gesehen, so die Uebersicht hat: Die alte
Accise.
Nachdem diese von 1787 bis 1818 bestanden (als»31 Jahre), so hat sie nun wieder einem neuen Joll-und Verbrauchstcuersysteme weichen müssen, welches denVerkehr nicht auf die Städte beschränkt, und diese hier-durch zu königlichen Packhöfen macht, sonderndie Zolllinien auf die Grenze des Landes rückt, und dasganze Land zu einem einzigen königlichen Pack-hofe macht.
Das Hemmende der Gewerbe, was in dem Accise-systeme lag, hatte der gegenwärtige König gleich bey sei-nem Regierungsantritte (1797) wohl erkannt, allein esstellten sich immer unüberwindliche Hindernisse in denWeg, es zu ändern, und um ein System einzuführen,wie das gegenwärtige. Denn die Länder waren damalsnoch nicht so abgerundet wie jetzt, auch war leicht vor-auszusehen, daß, wenn Preußen ein Zollsystem einführewie das gegenwärtige, die Nachbarn sehr dagegen schreyenwürden, da jedes preußische Zollsystem nothwendig einegroße Menge deutscher Staaten berührt. Damals, alsdas Reich noch bestand, konnte dieses zu mancherley Kla-gen führen, da neue Zölle nur mit Genehmigung vonKaiser und Reich konnten eingeführt werden, und wenn