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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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verdient wurden, so bezahlt die Landschaft an jedem Pfunde^ Ggr., von dem nichts in die königlichen Kassen kommt.Kämen diese 4 Pfenninge in die königlichen Kassen, sohätte der König eine Salzsteucr von 6 Ggr. auf den Kopf,da jeder Mensch jährlich 18 Pfund Salz verbraucht.

Diese 6 Ggr. machen auf eine Bevölkerung von2 Mill. 982000 über. 745000 Thlr.

Nach der Staatszeitnng hat aber dieSteuer im Jahr 1817 eingebracht . . . 516000Also Verlust für die Landschaft .... 229000 Thlr.

Die Landschaft gibt also jährlich blos auf der Salz-sieucr 229000 Thaler aus, von denen nichts in die kö-niglichen Kassen kommt. Denn wenn das Salzmonv-pol nicht da wäre, so verkaufte ihr der holländische Salz-fieder seine 10 Pfund Salz eben so für 4 Ggr., als erfie jetzt an die Salzschmuggeler für 4 Ggr. verkauft, durchderen Zwischenhandel sie sie jetzt bezieht.

Außer diesem Zwischenhandel, der blos in Säckenvon 60 Pfund geführt wird, wird aber auch noch einanderer karrenwcise geführt, wo die Fuhren auf der Grenzemit Sonnenuntergang aukommen, und wo gewöhnlich ei-ner der untern Zollbedienten mit im Geheimnisse und imAortheile ist, der auch die Entdeckung gemacht: daß einEid leicht zu umgehen ist, und daß es vortheilhaft ist, von

Zeit zu Zeit Zollgeschäfte für eigene Rechnung zu machen.

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Was folgt nun aus diesem allem?

Daß das Salz kein Gegenstand ist, von dem sichauf irgend eine Weise ein hoher Zoll erheben läßt, ebenseines sehr geringen Geldwerthes wegen, und daß.