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nicht weniger als 4 voo Pfund seyn, und ein Zollbeam-ter begleitet die Ladung bis auf die Grenze, um sich sovom wirklichen Ausgange derselben zu überzeugen. —Dieses Salz ist in Säcken, so so bis 60 Pfund enthal-ten. So wie die Karre und der Zollbeamte auf einemschicklichen Punkte der Haide angekommcn sind, so wirddie Karre abgeladen, und die 60 oder 70 Schmuggelet-,so hierauf bestellt sind, stehen bereit: Jeder nimmt sei-nen Sack Salz, und nun zerstreuen sie sich auf die Haide.Der eine oder der andere wird vielleicht von einem preu-ßische» Zollbeamten ertappt — allein, da es arme Leutesind, mir denen nichts zu machen ist, und die das Ge-schäft treiben, um, wie sie sich ausdrücken: Frau undKinder ehrlich zu ernähren, so nimmt man ihnenbloS das Salz ab und läßt sie laufen.
Der Holländer liefert diesen Leuten die 10 PfundSalz für 4 Ggr. Er hat selber diese 10 Pfund als rohesSecsalz vielleicht für r oder Ggr. gekauft, und ne in
Wasser aufgelöst und aufs neue versottcn. Dieses Um-wandeln des röthlichen Seesalzcs in weißes fein kristal-lisines nennt man in Brabant und Holland VaS Salz-raffiniren. *)
Diese 10 Pfund Salz verkauft der Schmuggelet- für7 Ggr. an den Salzhändler oder an Privaten, und derLadenpreis dieser io Pfund ist s Ggr.
Da also an io Pf. Salz vom Schmuggeler 3 Ggr.
Eine Salzraffinerie gehört in Brabant, so wie eine Braue-rey, mit zu den ländlichen Gewerben großer Ackerwirthe. —So hatte der Wirth auf der Ferme zu Sr»,, so im
letzten Kriege so ben'ihmt geworden, auch eine Salzraffinerie.