und von erdigen Theilen unvermischt ist, so wird es inWasser aufgelöst und aufs neue verfetten, so daß es sichin lauter kleine Kristallen krisiallisirt, die unter sichnicht Zusammenhängen, und die für jede Art des bürger-lichen Gebrauchs viel bequemer sind. — Ein Stück festesSteinsalz von 106 Pfund würde in einer Küche sehr un-bequem im Gebrauche seyn.
Auf diese Weise werden zu Wilizka und Bochnia inPolen ans dem großen Salzstocke, der sich in einer Langevon 300 Meilen an den Karpathen hinzieht, jährlich900000 Centner Steinsalz gewonnen. Der Reinertragdieser Salzwerke ist L Mill. Gulden, und die Regierunggewinnt auf dem Pfunde etwa 4 Pfenninge, Rechnetmau 18 Pfund Salzverbrauch auf jeden Kopf, so ver-sorgen diese Salzwerke eine Volksmenge von s MillionenMenschen mit Salz. Von der geringsten Sorte kostetder Centner 3^ Thaler. Das Pfund also io Pfenninge,Also mehr wie das Dreifache von dem, was bas See-salz in Antwerpen, Amsterdam, Danzig, Stettin kostet,
nachdem es die Fracht aus Portugal getragen hat,
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In Bayern und in Salzburg wird das Steinsalznicht gebrochen, sondern es werden Gruben in dasselbegemacht, in die man süßes Wasser leitet'und' in ihnenstehen läßt. Wenn dieses sich nun mit Salz gesättigtund in eine sehr starke Salzsorte verwandelt hat, so wer-den sie ausgepumpt und diese Salzsvole wird > versotten,so daß man aus ihr die gewöhnlichen kleine'weiße Salz-kristalle gewinnt.
Was hier die Menschen in künstlicher Weise thun,