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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
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daß üoo Meilen Seefracht, 25 Meilen Stromftacht (znBerg) und 6 Meilen Landfracht in Hinsicht des Preisesgleich stehen.

Weil die Seefracht so geringe und es wenig ver-schlagt, ob die Orte so ooer ioo Meilen von einanderentfernt liegen, so ist daS Salz auch in allen Seehäfenfast gleich wohlfeil, und es ist gerade so, als wenn inRiga, in Danzig, in Stralsund, in Copenhagen, i» Ham-burg, in Amsterdam, in Antwerpen, überall Salzsiöckeständen, in denen Steinsalz auo der Erde gebrochenwürde, so wie in Polen und Salzburg. Ueberall ko-stet das Seesalz noch keine 3 Pfenninge das Pfund, auchwenn es 4 oder soo Meilen weit gekommen ist. Ja eswürde theurer seyn, wenn man es nur 6 Meilen weitaus einem Berge holen müßte, zu dem man nur auf derAchse gelangen könnte. Denn nicht allein, daß die.See-fracht so wohlfeil ist, so kostet sie fürs Salz öfter garnichts, da die Schiffer das Seesalz als Ballast mit ausdem mittelländischen Meere bringen, wo sie sonst keineRückfracht erhalten können, wenn sie nordische Produktehingebracht haben.

Der ursprüngliche Werth des Salzes ist also immersehr geringe, und da ein Mensch im Durchschnitt nur18 Pfund davon jährlich verbraucht, die zu 3 Pfenningegerechnet, 4 Ggr. 6 Pf. betragen, so ist schon an sichklar, daß die Besteuerung des Salzes großeSchwierigkeiten darbieten muß, wenn mannämlich von dieser Steuer große Summen be-ziehen will.

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