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2. Die Steuer, so auf dem Biere liegt, istso berechnet, daß jeder Ceiitner Braumal; 16 Ggr. thut.Dieses macht auf das Quart ungefähr 2 Pfennige.
Im Jahr 1816 sind nach der Staatszeitung 18 Mill.888000 Quart Bier in Berlin getrunken worden. Dieseskönnte fast unglaublich scheinen, wenn es die Staats-zeitung nicht sagte. Allein, wenn man die Berliner hatBier trinken sehen, so kommt es einem gar nicht unwahr-scheinlich vor, daß die Sache sich wirklich so verhält.Wenn mau des Nachmittags vor das Thor geht, undder Lebensweise der Menschen zusieht, die sich in den Gär-ten und Wirthshäuscrn, so am Thiergarten liegen, ver-sammeln, so sicht man gleich, daß unter dieser Volks-menge eine Bicrconsumtion ist, die ans unglaubliche grenzt.Iu allem trinken sie Vier — sogar zum Caffee. Wennein Berliner mit Frau und Kind und dem liebe» Nachbar
tewein verfertigt, welche dem Staate eine Abgabe von - Mill.Soovoo Pfd. Sterling entrichten. Dieses sind 7,800000 Ber-liner Thaler.
Die Größe von Irland beträgt 1700 geogr. Quadratmei-len, und die Bevölkerung 4 Mill. 4 o»ooo Seelen. — Jedeio»o Menschen bezahlen demnach in der Brannteweinsteuer177s Thaler. Wenn in diesem Verhältnisse im preußischenStaate der Branntewein getrunken und besteuert würde, sowürde dieses auf 10z Million Menschen 18 Mill. 83 ooo->Thaler betragen. Bei) der hohen Brannteweinsteuer in Ir-land ist die Verführung zur Defraude sehr groß. Sie legenin Waldungen, in Bergen — und sonst an abgelegene Orteheimliche Brenncreyen an, obgleich eine hohe Strafe hieraufsteht. Um die Gemeinen zu nöthigen, ein wachsames Augedarauf zu haben, ob in ihnen solche heimliche Branntewein-brennereyen vorhanden sind, so bestimmt das Gesetz, daß jedeGemeine, in der eine solche Brannteweinbrennerep gefundenwird, eine bedeutende Summe an den Fiscus bezahlen muß.
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