zu mache»: wie groß die Summen wohl seyn möge»,die diese i» die Staatskassen bringen werden.
Dieser Ueberschlag kann freylich nur sehr beyläufigseyn, bis wirkliche Hebungen die genauen Listen überdasjenige geliefert, waS in jeder Provinz von den Arti-keln verbraucht wird, so das Gesetz bezeichnet.
i. Nach der eben angeführten Angabe der Staats-zeitung haben 188000 Menschen in Berlin im Jahr 18164,581000 Quarr Branntewein getrunken.
1000 Menschen haben also 24367 Quart Brannte-wein verbraucht. Da die Steuer auf jedes Quart i Ggr.3 Pf. betragt, so würden diese an der Brannreweinsieuer1268 Thaler bezahle».
Da nun die ganze Bevölkerung des Staates io Mill.536000 ist, so würde die Brannteweinsteuer 13 Millionen360000 Thaler betragen, wenn der Verbrauch überall sostark wäre, als er es in Berlin im Jahr 1816 war,und wenn die Grenze hinlänglich bewacht wäre, so daßkein fremder Branntewein eingeheu könnte, der sich derSteuer entzieht.
Allein nirgend ist der Verbrauch des Brannteweinsso stark als in Berlin, wo er ein Luxusartikel des ge-meinen Volkes ist. — Wenn man des Abends über eineStraße kommt, wo ein hell erleuchteter Brannteweinla-den ist, so zieht das mit Weibern und Mädchen wie einBienenschwarm herein und heraus, die alle ihr Fläschchenhaben, in dem sie sich ein Pinkchen oder ei» halbes Pint-chen von diesem Getränke geholt, um ihr Nervensystemund das ihrer Angehörigen in eine angenehme Spannungzu setzen. Denn das Trinken geschieht dort familienweise.