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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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selbst vergleicht: so kommen auf den Kopf im Durch»schnitte jährlich:

IIOZ Pfund Fleisch, wovon die

Steuer zu 4 Pf., beträgt i Rthlr. irggr. iipf.Scheffel Weizen zu 16 Ggr. i 2 6 -

2sr Scheffel Roggen zu 4Ggr.

8§ Pf..- 13 iZ-

116Z Quart Bier zu 2^ Pf. . . i i lv^-

28^ Quart Branntewein zu i Ggr.-

5? Pf. . . . . . . 1 17 7-^-

Von dem Kopfe im Durchschnittewerden also jährlich für diese Nah-rungsmittel Accise bezahlt . . . 6 Rthlr.ggr. jpf.oder die Familie von fünf Personen gibt im Durchschnittenur für diese Artikel allein jährlich dreyßig Thaler Accise.*)

*) Die Staatszeitung hat diese Zahlen noch mit folgenden Be-merkungen begleitet:

Daß die Angabe an sich keineswegs zu hoch ist, geht ausihrer Wirkung hervor. Obngeachtet derselben nimmt dieBevölkerung Berlins fortdauernd schnell zu, und zwar kei-neswegs blos durch den Ueberschuß der Gebornen über dieVerstorbenen, sondern durch beträchtliche Einwanderung vonInländern und Fremden. Schon längst wird diese Einwan-derung auf keine Weise mehr vom Staate begünstigt. Manhat vielmehr öffentliche Behörden von hier nach Potsdam ver-legt, und Fabrikanten aufgemuntert, aus Berlin auf dasLand und in die kleinen Städte zu zieben, um der Verlegen-heit wegen Wohnungen zu steuern. Nichts als die Aussichtauf besseren oder doch leichteren Erwerb, oder auf angeneh-meres Leben kann jetzt Einwanderungen nach Berlin veran-lassen.

Die vorerwähnte Abgabe von drevßig Thalern auf die Fa-milie im Durchschnitte wird jetzt erhoben, ohne daß der beyweitern gröste Lheil der Bewohner mit den Hebebehörden selbst