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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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bestehen scheint, doch einen innern architektonischen Zursammenhang hat, den ein geübtes Auge wohl aufsm-den kann.

Offenbar ist der Staatskanzler von dem leitendenGesichtspunkte ausgegangen: daß es gar zu natürlichsey, daß die Gesellschaft von der großen Sicherheit derPersonen und des Eigenthums, so in ihr vorhanden,auch alle die Vortheile ziehe, so hieraus für sie fließen,und daß alle Institutionen für sie verderblich und nach-theilig wären, so aus einer frühem Zeit stammten, woeine andere Organisation der Gesellschaft Statt gefun-den, und die als verknöchert und abgelebt auf diefrische Gegenwart nicht mehr paßten.

Hierhin gehörten die Zünfte. Ferner der Guts-nerus, wo der kleine Bauerhof unter dem Schutze desOberhofes stand, und zugleich in einem abhängigen Ver-hältnisse. Ferner die Cantonpflichtigkeit einzelner Gegen-den, und wieder die Werbefreyheit einzelner Ständeund Städte. Dann der Accisebann, wodurch die Ge-werbe auf die Städte eingeschränkt wurden. Ferner dieSteuerfreyheit einzelner Güter und einzelner Stände, unddergleichen mehr.

Indem der Staatskanzler alles dieses im Wege derOrdnung und des Gesetzes hat fallen gemacht, so hater ganz im Geiste und nach den Bedürfnissen der Zeitgehandelt. Eine größere Wohlhabenheit der Ge-sellschaft, eine größere Cultur des Bodensund eine größere Bevölkerung werden dieunmittelbaren Folgen davon seyn.

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