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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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den Regierungsbezirken von Jülich-Cleve-Berg die rechteRheinseite nach einem viel höhern Maaßstabe besteuert ist,wie die linke. Der Regierungsbezirk bezahlt gegen dieMatrikel 186000 Thaler zu wenig. Dieses ist vondem, was er bezahlt. Wäre die Vertheilung im Innerngleich, so bezahlte jeder, der bis jetzt 16 Thaler bezahlthat, 17 Thlr., welches eine Erhöhung ist, die nur wenigmerklich ist. Jndeß läßt sich Nachweisen, daß es Gemeindenund Gegenden in ihm gibt, wo bey gleichen Steuerkräf-ten die eine Gemeinde 2000 Thaler bezahlt, wenn dieandere nur 1000 bezahlt. Die Gleichförmigkeit derReichsmatrikel ist nicht dasjenige, was den Gemeindenhilft, sondern die Gleichförmigkeit der Vertheilung imInnern. Wie groß diese Ungleichförmigkeit im Jlinernist, davon habe ich im ersten Theile des Buchs übersCataster die Vepspiele an den Cantonö Reuß, Cölln,Geldern u. s. w. gegeben.

Auch hat man dasselbe in Frankreich gefunden, unddie Klagen über die Vertheilung haben sich nicht vermin-dert, obgleich man seit 1791 die allgemeine Vertheilungin verschiedenen Epochen dadurch verbessert hat, daß manden zu schwer belasteten Departements zweymal (im Jahr1796 und im Jahr 1799) ein Drittel, ein Viertel, einFünftel, ein Sechstel nachließ, ohne sie den andern zu-zusetzen, so, daß die Grundsteuer, die im Jahr 1791auf 240 Mill. festgesetzt wurde, nach und nach um68 Millionen vermindert wurde. So kam z. B. das De-partement Seine und Oise von 7,300000 Franken auf4,500000 zurück. Und obgleich der Schatz hierdurch 68Millionen einbüßte, so hörten die Klage» gegen die Ver-