vin; Brandenburg die Quadratmeile 844 Thlr. Grund-steuer bezahle, und in der Provinz Jülich-Cleve-Berg8809 Thaler, also mehr als das Zehnfache.
In Nro. L31. derselben Zeitung ließ ich einen zwei-ten Aussatz drucken, der die Ueberschrift hatte: Unter-suchungen über die Frage: wie viel jede Pro-vinz des preußischen Staates in den Abgabenfür den Staatshaushalt zu tragen hat?
Ich berechnete dieses nach einem dreyfachen Durch-schnitte, so sich auf Größe, Bevölkerung und Häuserzahlbezog, und legte hierbey nur solche Zahlen zum Grunde,die schon durch den Druck bekannt gemacht worden, undalso schon ein Gemeingut des Volkes geworden.
So wenig genau auch diese Zahlen waren, so konnteich doch nicht füglich ein anderes Verfahren dabey be-obachten, weil man damals noch gar nicht darauf ein-gerichtet war, daß die Oeffentlichkeit Antheil an denVerhandlungen über den Staatshaushalt nehme, wodurchsich dann auch wahrscheinlich im Sommer 1817 derStaatscanzier bewogen sah, den Plan zu einer allgemei-nen Staatszeitnug »och vorläufig zurückzulegen, obgleichman allgemein versicherte, daß damals schon die Absichtgewesen, eine heraus zu geben.
Obgleich diese Zahlen nicht genau waren, so hattensie doch das Verdienst, daß sie eine allgemeine Uebersichtüber de» Gegenstand gaben, und manches Urtheil berich-tigten, das noch viel ungenauer gewesen als die Zahlen.
*
* *
Im Herbste von 1817 war in Godesberg die ersteConferenz über das Caraster, der alle Oberpräsidenten