Lasse, keinen Tresor und keinen Pfenning Geld im Hause.Alles geschieht durch Anweisungen.
In Frankreich macht der Finanzminister seine Ge-schäfte theils in Piecen, theils durch Wechsel, indem erin den großen Geldverkehr der Pariser Börse eingreift.
In Preußen macht sich der ganze Finanzhaushalt inden Staatskassen und durch Baarsendungcn.
Jedes dieser drey verschiedenen Systeme, nach denender Schatz verwaltet wird, ist auf keine bestimmte Oert-lichkeit berechnet, und aus dieser hcrvorgegangen. Diegeringsten Kosten hat wohl das Englische. Dieser Mei-nung war auch der Oberpräsident Schön in Danzig, alsdieser 1817 in Berlin die englische Einrichtung einmalauseinandersetzte. Bey uns würde sie indeß, da wir keinLondon haben, große Schwierigkeiten in der Ausführungfinden.
Was nun die 18 Mill. ki-ais <ls neZociation betrisst,so der französische Finanzminister auf seinem Budget hat,so müssen diese größtentheils als Zinsen für die slotürendeSchuld angesehen werde», und also zu den 200 Mill.Zinsen für die Staatsschuld geschrieben werden. Ob un-ser Geldverkehr im Tresor geringere krai» äs negoci-ttio»zur Deckung der flottirenden Schuld hat, das kann ichnicht benrtheilen. Als ich 1817 in Berlin war, so sahich, daß die Mäkler des Finanzminisicrs in kleinen Sum-men zu 4 und 5000 Thlr. gegen 8 p. C. liehen. Wie vielsie für sich nahmen, weiß ich nicht. Allein, daß dieserGeldverkehr des Schatzes, der nachher durch die Anleihevon 30 Millionen etwas verbessert wurde, ebenfalls be-deutende krais «le nögoemliori halte, dieses ist a» sich klar.