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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
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zen mehr als 100000 Thlr. betragen. Denn geringerkann man den Soldaten nicht besolden, kleiden und er-nähren, als jetzt geschieht. Fleisch bekommt er gar nichtund doch scheint es mir billig, daß der Soldat des Sonn-tags so gut sein Stuck Fleisch im Topf hat wie ein an-derer Bürger. Der Französische hat es. Ich würdedaher als Deputirter darauf antragen, daß der Soldatdes Sonntags 2 Ggr. für ein Pfund Fleisch erhielt, vondem er sich Suppe kochen könnte. Dieses betrüge fürdie 108000 Mann, Unteroffiziere und Gemeinen gerade9000 Thlr., und für die 52.Sonntage 468000 Thaler.Das vermehrt die Staatsabgaoen jährlich nur um i Ggr.auf den Kopf, und dieser ist auch noch wohl beyzubrin-gen, wenn man es irgend vernünftig anfangt.

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Diese 1,126000 Thlr., so wir eben fanden, find aber,wie leicht begreiflich, nicht gleich zu ersparen, weilman eine neue Verfassung doch schicklicherWeise nicht gleich mit einer Ungerechtigkeitbeginnen kann.

Ich bin zwar der Meinung, daß man sie demKricgsminister gleich abzieht, daß man sie aber auchgleich wieder auf den Pensionsfond übernimmt. Sowie diese Pensionen nun im Laufe der Jahre erlöschen,so geht ihre Bezahlung zwar immer fort, allein dann inden Tilgnngsfond für die Staatsschuld. Auf diese Weisebekommt man die größte Einfachheit und Klarheit in denGeldhanßhalt. Alle Posten bleiben dann ein Jahr wiedaö andere, und die Variationen finden sich blos in der