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Hierzu kommen noch die Kosten der Civilver-waltung, des Brücken- und Wegbaueö, des öffent-lichen Unterrichts, der Pensionen für Civil, Militärund Geistlichkeit u. s. w., so, daß die gestimmteStaatsausgabe auf 48 Millionen steigt.
Die Gesellschaft der Actionäre müssen nun jähr-lich diese 48 Millionen unter sich ausbringen. Esfragt sich nun: welches ist die beste Art undWeise, um sie unter sich aufzubringen? —Und dieses ist der eigentliche Standpunkt, aus demman die neuen Steuer - und Zollgesehe beurtheilen muß.
Man muß immer damit anfangen, daß manzuerst untersucht: wie viel man jährlich ha-ben muß — denn von dem mehr oder wenigerhängt die ganze Steuereinrichtung ab. Gebrauchteman statt 48 Millionen nur 24, so könnte manalle indirekten Steuern entbehren, die in ihrer Er-hebung immer lästig sind, die stets zu einer ver-wickelten Controlle führen, und die immer großeErhebungskosten nach sich ziehen. — Man könntedann den ganzen Bedarf der Gesellschaft mit direk-ten Steuern aufbringen.
Da man aber nicht 24 Millionen bedarf, son-dern 48, so kann man die indirekten Steuern nichtentbehren. Man muß sich dann ihre Unannehm-lichkeiten gefallen lassen, und es kommt blos dieFrage in Betracht: wie richtet man sie am bestenein, so daß sie am wenigsten lästig sind, nämlichso, daß die geringste Defraude die leichteste Con-trolle und die kleinsten Erhebungskosten Statt finden?