einem andern seyn wird, seit 1 ieiisen kann. EinGang durchsetzt ohne Enterschied alle Gesteineund Lager der Gegend, in welcher er sich befin-det, ohne weder in seiner Greise noch seinemReichtlmm eine V eränderung zu erleiden. Dies istallgemeine Thalsache, und die Ausnahmen sindwenig zahlreich. Man führt als Beyspiel solcherAusnahmen die Gänge von Andrcasberg an, wel-che, ein aus Thon - und Kicselschid'er - Lagern,,bestehendes Gebirge durchsetzend, gewöhnlich brei-ter in den ersten als zweyten sind. Die Bleygänge,welche in England in dem Encriniten - Kalkstein(§. ' j 5 i) sind, welcher llornblendegestein (load-stOJic)- Lager enthält, sind durch diese Lager 'ver-drückt, und manchmal gänzlich durchschnitten;man sagt sogar, dafs sie sodann unter selbigen und'zwar zu verschiedenen Malen wieder hervorkämen;allein diese Umstände erfordern eine neue Prüfung.Einige Gänge sind, wenn sie Lager von verschie-dener Besehalfenheit durchsetzen, in den einen rei-cher, als in den andern: so sind in den berühm-ten Silberbergwerken von Kongsberg in Norwegen,die Gänge reich, wenn sie gewisse, viel Kiese undZink enthaltende Lager durchsetzen, welche in demLande, den Namen faalhaender führen; und siesind oft taub in dem übrigen. Gestein (dem Glim-merschiefer), Diese Umstände sind auch rein ört-lich und können zu keineoi allgemeinen SchlüsseVeranlassung gehen.
Bey meinen Beobachtungen ist mir die geringeAehnliclikeil zwischen der Beschaffenheit der Gängeund der Gesteine, welche sie enthalten, aufgefül-len; so findet man, zum Beyspiel, in den an Braun-spath und Glaserz - Gängen so reichen Gneis-Ge-