Werden daraus erzführende Trl'iunner oder Adernentslanden seyn, welche das Gestein im Zustandevon Stockwerk ausmachen werden.
Wir haben ähnliche Formationen in den Feldspath-Gäns;en gesehen, welche man in den Graniten undGneisen ($. 156 bis 169), in den reinen Quarzadern,welche die lydischen Steine durchsetzen, und in denweifsen Kalkspath - Adern, welche in den farbigen Mar-moren herumlaufen, findet Werner giebt diesen fastzu gleicher Zeit als das Gestein gebildeten und durchdas Ilerausschwitzen eines darin enthalten gewesenen Stof-fes ausgefitllten Gängen, den Namen Schwärmer; wel-che darin wesentlich von den wahren Gängen unterschie-den sind, die er als Klüfte ansieht, die in dem Gesteinnach seinem gänzlichen Festwerden entstanden sind,und von ob6n herein mit fremden Stoffen ausgefülltworden. Wir geben den Trümmern der ersten Gattungausschliefslich den Namen Adern (veines). Sie sind indem Mineral-Reiche sehr gemein; man kann auf siedie Asbest-Adern, welche die Serpentine durchsetzen 1 ),die KalkspaLh - Wände in den ludi ltelmontii, etc. ge.nannten Mergeln , beziehen.
Werner führt als Beyspiele der vorhin erwähn-ten Stockwerke die Zinn - Lager von Allenberg,Geyer und Ehrenfriedersdorf in Sachsen an.
i ) In diesen Asbest - Adern , sowohl als in allen denen mitfasrigen Mineralien, so wie gewisse Kalksteine, Gypse etc.sind die Fasern senkrecht auf die Fläche jener Trümmer.Man bemerkt eine ähnliche Lage in den Säulen der ilasalt-Gängo ( jj. Saß), und doch sind dies wahre von oben her-ein ausgefüllte Gänge und die prismatische Gestalt ist dieWirkung einer Zusammenziehung , während die fasrige Ge-»talt ein Product der Krystallisation ist. Uebrigens haben■wir bemerkt; dafs eine Theilchen . Anziehung auch zur Ab-sonderung io Säulen beygetragea zu haben schien (§. lij)IX. Theil. P p