doch ist es offenbar eine Lava und eine sehr neue Lava,denn sie ist später als die gänzliche Aushöhlung derThäler. Bey dem Streite über die Entstehung der Ba-salte ist nichts entscheidender, als die Geschichte dieserStrome, besonders desjenigen von Montpezat D*
Die Basalte setzen in das südliche Frankreich bis andas Ufer des mittelländischen Meeres fort', wo manhe) Agde den verlöschten Vntcaii von Saint-Loup hat,dessen riöhlige Laven vortreffliche Materialien zu densciiüneu Wasserbauen im Kanal von Languedoc ver-schaffen,
Deutschland zeigt besonders an den Ufern des Rheins,in Hessen, Sachsen und .Böhmen eine grofso AnzahlBeste von Basalt - Flüssen, die ziemlich oft mit, Gebirgs-Gruppen bildenden, Klingsteinen begleitet sind. An ei-nigen Orten daselbst sichet man vuicanische Tuffe undliohlige, auch sogar verschlackte Laven; allein sonst,besonders in Sachsen , sind es mir einige, meistens dieSpitze isoiiiLer Berge bildende, Blatten. liier enthülltnichts, ihre Entstehung;, nirgend sichet man weder vul-canische Schlacken noch Asche. Die Basalt - Gesteineerscheinen da, wie diejenigen, welche ihnen zur Grund-lage dienen; und natürlicher Weise haben die Personen,welche sie nur an diesen Orten beobachtet haben, ih-nen keine andere Entstehung beylegcn können.
Es ist überflüssig, zu bemeiken, dafs Italien, beson-ders in dem Vincentin, in den Umgebungen von Rom,^Neapel und in Sicilicn, grofse Basalt-Gebirge enthält«.
Der Basalt ist in England selten £ allein er ist in sehrgrofser Menge in Schottland und Irland. Wir habenschon Gelegenheit gehabt, denjenigen anzn führen, denletzteres Land in seinem nördlichen Theile in der Graf-schaft Antrim enthalt, und welche die Riesenstrafse(Chaussee des GeantsJ begreift 2 ), Ich werde die fol-
) Diese Baven sind in dem groTsen Werke von Hrn. Fanjasüber die Vulcane des Vivarais dargestellt.
) Man sehe verschiedene Durchschnitte dieser Gebirge in denTransactions de la societe geologicpie de Bondres, tom. II#