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2 (1822)
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Flötzgebirgen vorhanden waren; der Zerstörung undZersetzung nachgehend, haben sie ihre Trümmerin die aufgeschwemmten Lande begleitet, und lie-gen dort vermengt mit ihnen.

Gewinnung durch Wäsche oder Seifen werke.

Wenn die Erze von der Beschaffenheit sind,der Zersetzung und Zermalmung leicht nachzuge-ben, so werden sie in nicht zu unterscheidendeTheilchen redueirt werden , und sich mit denjeni-gen vermengen, welche die Erden, Leimen undThone ausmaehen: dies ist der Fall des gröfsleu

Theiles. Allein diejenigen, welche durch ihre Mär-te und Zähheit länger widerstehen können, wer-den sieli in Massen, Körnern oder Schüppchen inden Kies - und Sand - Massen vorfludeu, Welche.keine grofse Entfernung von den Gebirgen geführtworden seyn werden , und welche den Grund derThäler iniie haben, oder welche am Fui'se der Ge-birge verbreitet liegen: sind sie da in beträchtlicherMenge, und damit ihr Werth die Kosten ihrer Aus-bringung lohnen könne, so unternimmt man selbigemit Hülfe verschiedener Wäschen, denen die Deut-schen den Kamen Seifen werke geben.

Die Erze, welche in den aufgeschwemmten Ge-birgen auf die oben angezeigle Art am häufigstenangetroffen werden, sind der Schwefelkies, Magnet-eisenstein, Gold, Zinn und Platiua: che drey letz-tem sind die einzigen, deren hoher Werth auf dieAusbringung führt.

Die Ausbringung des Goldes gCschiehet am all-gemeinsten. Obscbou dieses Metall nur in sehr ge-ringer Menge in der Natur vorhanden ist, so ist esdoch auf einer grofscu Anzahl von Puneten verbrei-II. Thcil. E £