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gen, welche den untern Tlieil der Gebirge bedek-ken, und die Ausfüllungen, welche den Grund derThäler inne haben. Diese Formations-Weise istzu allgemein bekannt, als dafs ich dabey beharre:ich beschränke mich auf die folgenden Betrachturi-gen. Oft führt nach aufserordentlichen Regengüs-sen das Wasser an den Theilen eines Thaies, anwelchen ein von den steilen Abfällen eines Gebir-ges herabfallender Strom oder Bach ausgeht, cinoungeheure Menge von Steinen und Erden mit fort,welche einen über den benachbarten Boden erhö-heten Haufen bilden, der sich, wie ein in der Rich-tung seiner Axe getheitler, gegen das Gebirge lie-gender und seine Spitze in dem Bette des Stromesoder Baches habender, Kegel darslellt. Jene Hau-fen von Trümmern sind häufig mit der reichsten"Vegetation bedeckt: sie tragen die schönsten Kasta-nienwälder der pieinontesischen Alpen.
Die Beschaffenheit der Gebirge im Grunde derThäler hängt einzig von der Beschaffenheit der be-nachbarten Gebirge ab: eben so ist es mit der Ge-stalt und Gröfsc der diese Gebirge zusammensez-zenden Tlicile. In den meisten der Glimmerschie-fer- oder Talkschiefer- und Thonschiefer- Gebir-ge sind die Einsenkungen erdig; der Schiefer hatsieh durch Zerstückelung und Zersetzung in Erdeaufgelöist, in den Kalkgebirgen bringt die Zerset-zung oft nur einen sein- dünnen Leimen hervor,welcher durch die Gewässer forlgefülirt wird : in denGranit - oder von harten Gesteinen gebildeten Ge-birgen, sind die Blöcke, welche man in dem Grun-de der Thäler findet, oft von einer beträchtlichenGröfse. Im Allgemeinen nimmt ihre Gröfse ab, je■weiter man in das Thal hinabsteigt, oder vielmehr,XI. Tlntü. E e