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2 (1822)
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um den Aphanit zu bezeichnen, allein dieser letz-tere, neuerlich in der Geognosie enagelülule, Karnescheint mir passender zu seyu.

Zersetzung.

§. 208. Die lloniblendegcsteine, so wie alleGesteine, welche eine ansehnliche Menge Feldspathenthalten, zersetzen sich leicht. Sie werden durchdie Wirkung der Zersetzung mit einer erdigen roth-lichcn Rinde bedeckt, deren Farbe von dem indem Hydrat - Zustand übergehenden Eisen - Oxydherrührt.

Bisweilen zersetzen sich, schwarze Gesteine, dieman wegen ihres Ansehens für reine oder fastreine Hornblende gehalten halte, in eine graulicheErde, wie es Euritc tliun würden: dies sind wirk-l'Vh wahre Euritc, allein sie waren gewissermaasendurch einen Lesendem FärbestofF, vielleicht denKohlenstoff, verdeckt, welcher der Hornblendefremd ist, diese vor dem Lölhrohrc untersuchtenSteine, werden weifs und schmelzen zu einem weis-sen oder wenig gefärbten Glase.

Die Hornblende giebt itn Allgemeinen der Zer-setzung weniger leicht, als der Feldspath, nach,und diesei' Dntcrscmcd setzt bisweilen tu denStand, diese Leyden Elemente in den Hornblende-gesteinen oder Aphaniten zu unterscheiden, weichesieh unter einem vollkommen gleichartigen Anse-hen und einer gleichförmigen grünen Farbe zeigen,ln den Stücken, welche lange der Wirkung derAtmosphäre ausgesetzt waren, ist - der Feldspathblafs geworden, und die Hornblende erscheint inder Masse, in Gestalt von dunkeln Flecken. Lübri-gens giebt es Varietäten, wo der Feldspath, durch