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2 (1822)
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ihres Färbestoffs in dem Rest der Masse zurückge-lassen haben, und also hellfarbige Flecken auf ei-nem dunkeln Grunde bilden. Dolomieu hat selbstbemerkt, dafs es hinreichend wäre, wenn mancheTlieile einen Anfang zur granilischcn Slruclur näh-men, damit ein Unterschied in den Farbegrade ent-stünde, und um der Masse ein Breccien-Ansehenzu geben: übrigens verhindert das, was wir ebengesagt haben, nicht, dafs die Porphyre nichtmanchmal Breccien und Stücke von früher bestan-denen Gesteinen, die durch ein porphyrartiges Ci-ment aglutinirt worden, darstellen könnten.

Schichtung und Absonderung,

§. 198. Die Porphyre, welche ich zu beobach-ten Gelegenheit hatte, haben mir schlechterdingskeine Spur von Schichtung gezeigt.

Wenn man in einem Gebirge verschiedene Va-rietäten findet, so kann ihre Uebereinanderlagerung,wenn sie in Gestalt von Lagern sind, wohl dieRichtung der Schichtung auzcigcn; allein meistenshabe iclt diese Varietäten in Massen gesehen, dienoch keine bestimmte Form hatten, und gleichsamsich in einander verschmolzen. Uebrigeus ist dieThalsache nicht allgemein, und der vorhin erwähn-te Porphyr in Ungarn, ist nach dem Zeuguifs desllrn. Beudant, sehr ausgezeichnet geschichtet.

Die Porphyre sind bisweilen in Prismen abge-sondert , ich habe ein Beyspiel dieser Thalsache zuGrund, zwischen Freyberg und Dresden gesehen:die Eurit - Masse ist dort auf einem Raume von ei-nigen Quadrat - M.ctres in Prismen zu fünf odersechs Fui's, die ohngefähr einen Fufs Dicke haben,und genau dasselbe Ansehen, als eine Gruppe von