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2 (1822)
Seite
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Dritte Abtlieilung.

Von dem Glimmerschiefer.

Saxum foruncum et saxum molare de Wallerius.

.11 oche feuilletee; tjuartz et mica, ou. schiste niicacede Saussure.

Gl immer schiefer der Deutschen.

Mica slate der Engländer.

Zusammensetzung,

§. 170 . Der Glimmerschiefer (schiste -micaci

ist ein Gestein von schiefrigem Gefüge aus Glimmermul Quarz zusammengesetzt I ).

1) Der Glimmerschiefer, aus den beyden WortenGlimmer (mica) und Schiefer (schiste) gebildet, isttheils von dem herrschenden Grundstoffe, theils von derStructur des Gesteins abgeleitet.

Das Wort schiste-micace ist die natürliche Ucbersez-zung desselben , -und obschon unvollkommen, ist cs dochso genau als möglich in einer Sprache, welche ihro"W oite ment so wie das Deutsche, das Englische etc.von blos darneben gesetzten Substantiven zusammen-setzt. Dieses Wort ist, seit langer als dreyfsig Jahren,von Saussure und allen französischen Mineralogen ge-braucht worden.

Es ist nach ohiger Erklärung deutlich, dafs es einemGesteine nicht Idos deshalb allein, dafs. es schieferig wä-re und Glimmer enthielte, gegeben werden könnte: umjedoch diesen falschen Anwendungen zuvor zu kommen,hat Ilr, Brogniart, ihm den Namen micaschiste subsii-tuirt. Ich kenne kein Beyspiel von cberwähuten Irr-thunie ; wenn ich ihn gefürchtet hätte, so würde ichdem Glimmerschiefer einen einfachen französischen Na-men gegeben haben; allein dies hat mir überflüssig ge-