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1 (1859) Einleitung; Die Familie Schroffenstein; Penthesilea; Amphitryon
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Penthesilea.

Was uns in solchem Prachizug zn ihr führe.

Ich jetzt: wie wir Argiver hoch erfreut,

Auf eine Feindin des Dardanervolks zn stoßen;

Was für ein Haß den Priauüdcn längstEntbrannt sei in der Griechen Brust, wie nützlich,

So ihr, wie uns, ein Bündniß würde sein;

Und was der Augenblick noch sonst mir beut:

Doch mit Erstaunen, in dem Fluß der Rede,

Bemerk' ich, daß sie mich nicht Hort. Sie wendetMit einem Ausdruck der Verwunderung,

Gleich einem sechzehnjähr'gen Mädchen plötzlich,

Das von olymp'schcn Spielen wiederkchrt,

Zn einer Freundin ihr zur Seite sich,

Und ruft: solch einem Mann, o Prothpe, istOtrere, meine Mutter, nie begegnet!

Die Freundin, auf dies Wort betreten, schweigt,

Achill und ich, wir sehn uns lächelnd an,

Sie ruht, sie selbst, mit trnnk'nem Blick schon wiederAns des Aeginers schimmernder Gestalt;

Bis jen' ihr schüchtern naht, und sie erinnert,

Daß sie mir noch die Antwort schuldig sei.

Drauf mit der Wangen Roth, war'S Wuth, war's Schaam,Die Rüstung nieder bis zum Gurt sich färbend,

Verwirrt und stolz und wild zugleich: sie seiPenthesilea, kehrt sie sich zn mir,

Der Amazonen Königin, und werdeAus Köchern mir die Antwort übersenden!

21 ntiIoch us.

So, Wort für Wort, der Bote, den du sandtest;

Doch keiner in dem ganzen Griechcnlager,

Der ihn begriff.