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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Herrmamisschlacht.

-5 »st.

Quintilins Varus

Ist mir, und wenn ich sinke, dem verfallen!

Herrin ann.

Wem! dir? euch? Ha! sieh da! mit welchem Recht?

Fnst.

Das Recht, Lei Mana, wenn du cS verlangst,

Mit Blut schreib' ich's auf deinx schöne Stirn!

Er hat in Schmach nnd Schande mich gestürzt,

An Deutschland, meinem Vaterlande,

Der Mordknccht, zum Verräthcr mich gemacht:

Den Schandfleck wasch ich ab in seinem Blute,

Das Hab' ich heut, das mußt du wissen,

Gestreckt am Boden henlend, mir,

Als mir dein Brief kam, Göttlicher, gelobt!

H c r r in a n n.

Gestreckt am Boden heulend! sei verwünscht,

Gcsallner Sohn des Teilt, mit deiner Neue!

Soll ich von Schmach dich rein zu waschen,

Den Ruhm, beim Jupiter, entbehren,

Nach dem ich durch zwölf Jahre treu gestrebt?

Komin her, fall' aus und triff verflucht auch sei,

Wer jenen Römer eh' berührt,

Als dieser Streit sich zwischen uns gelös't! (sie ftchtcn)

klar us. (für sich)

Ward solche Schmach im Weltkreis schon erlebt?

Als war' ich ein gefleckter Hirsch,

Der mit zwölf Enden durch die Forsten bricht!

lHerrmann hält inne)

Gneltar.

Sieg, Fust, halt ein! das Glück hat dir entschieden.