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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Fünfter Akt. Ellfter Auftritt.

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In: dichtesten Gcdräng' des Kampfs mir treffen!

Noch eh' die Sonn' entwich, das merk' dir wohl,

Legst dn ihn hier zu Füßen mir darnieder!

Egbert.

Auf wen, mein Fürst? vergieb, daß ich erstaune!

Zst's Marbod nicht, dem deine Rüstung

Herr m nun.

Marbod?

Meinst du, daß Hcrrmann minder deutsch gesinntAls du? Der ist hier diesem Schwert verfallen,

Der seinem greisen Haupt ein Haar nur krümmt!

Auf meinen Ruf, ihr Brüder, müßt ihr wissen,

Steht er auf jenen Höh'n, durch eine BotschaftMir vor vier Tagen heimlich schon verbunden!

Und kurz, daß ich mich gleichfalls rund erkläre:

Auf, ihr Cherusker zu den Waffen!

Doch ihm nicht, Marbod, meinem Freunde,

Germaniens Henkersknecht, Quintilius Varus gilt's!

Winfried.

Das war's, was Hcrrmann euch zu sagen hatte.

Egbert, (freudig)

Ihr Götter!

Die Fe Id Herrn und Haupt lenke, (durcheinander)Tag des Jubels und der Freude!

Das Cheruskerherr, (jauchzend)

Heil, Herrmann, Heil dir! Heil, Sohn Siegmars, dir!

Daß Wodan dir den Sieg verleihen mög'!