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Die Herrmanrisschtacht.
Belehr't uns doch, daß wir uns schwer geirrt:
Dem August hast du dich, dem Feind des Reichs, verbunden,
Und rückst um eiueS uicht'gcn StreitsMarbod, dem deutschen Völkerherrn entgegen.
Cherusker, hütt'st du wissen können,
Leih» wie die Ubier sich und Aeducr nicht,
Die Sclavenkctte, die der Römer bringt,
Den deutschen Brüdern um den Hals zu legen.
Und kurz, daß ich's, o Herr, mit einem Wort dir melde:
Dein Heer verweigert muthig dir den Dienst;
Es folgt zum Sturm nach Rom dir, wenn du willst,
Doch in des wackern Marbod Lager nicht.
H e r r m a n n. (sicht ihn ansWas! hört' ich recht?
bU infried.
Ihr Götter des Olymps!
Hcrrma n n.
Ihr weigert, ihr Verräthcr, nur den Dienst?
bV infricd. llronisch)
Sie tveigern dir den Dienst, du hörst! sie wollenNur gegen Varus Legionen fechte»!
H crrmann. lindem cr sich den Helm In die Augen drücke)
Nun denn, bei Wodans crz'neni Donnerwagcu,
So soll ein grimmig Beispiel dochSolch' eine schlechte Regung in dir strafen!
— Gieb deine Hand mir her! lce streckt ihm die Hand hin)
Egbert.
Wie, mein Gebieter?
Hcrrma n n.
Mir deine Hand! sag' ich, du sollst, du Römerfeind,
Noch heut auf ihrer Adler einen