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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Herrmannsschlacht.

Thusnelda.

Nun also! wie verfahren sie? so sprich!

Herrinann. (mit Laune)Die schmutz'gen Haare schneiden sie sich ab,Und hängen unsre trocknen uni die Platte.

Die Zähne reißen sie, die schwarzen, ans,

Und stecken unsre weißen in die Lücken!

Thusnelda.

Was!

Herr m a u n.

In der That! ein Schelm, wenn ich dir lüge.Thusnelda, (glühend)

Bei allen Nachegöttcrn! allen Furien!

Bei allein, was die Hölle finster macht!

Mit welchem Recht, wenn dem so ist,

Vom Kopf uns aber nehmen sie sie weg? .

Hcrrmann.

Ich weiß nicht, Thuschen, wie du heut dich stellst.Steht August nicht mit den CohorrenIn allen Ländern siegreich anfgepflanzt?

Für wen erschaffen ward die Welt, als Rom?

Nimmt August nicht deni ElcphantenDas Elfenbein, das Oel der Bisamkatze,

Dem Pantherthier das Fell, dem Wurm die Seide?Was soll der Deutsche hier znm Voraus haben?

Thusnelda, (sicht ihn an)

Was wir zum Voraus sollen

Hcrrina n u.

Allerdings.

Thusnelda.

Daß du verderben müßtest, mit Vernünfteln!