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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Zweiter Akt. Zehnter Austritt.

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Und wenn er, Marbod, wird vernichtet sein,

Der Suevenfürst, so fühl' ich lebhaftWird an Arminins die Reihe kommen.

Luitgar.

Du kennst, ich seh', die Zeit, wie Wenige.

Herrmann.

Da ich nun soll ich einen Oberherrn erkennen,

Weit lieber einem Deutschen mich,

Als einem Römer unterwerfen will:

Von allen Fürsten Deutschlands aber ihm,

Marbod, um seiner Macht und seines Edelmuths,

Der Thron am unzweideutigsten gebührt:

So unterwerf' ich mich hiermit demselbenAls meinem Herrn und hohen König,

Und zahl' ihm den Tribut, Luitogar, den erDurch einen Herold jüngst mir abgefordert.

Luitgar. (betrete»)

Wie, mein erlauchter Herr! hört' ich auch recht?

Dn unterwirfst Ich bitte dich, mein Vater!

<Egin Hardt winkt ihm ehrfurchtsvoll zu schweigen)H er r mann.

Dagegen, Hofs' ich, übernimmt nun er

Als Deutschlands Oberherrscher die Verpflichtung,

Das Vaterland von dem Tyrannenvolk zu säubern.

Er wird den Römeradlcr länger nichtUm einen Tag, steht es in seiner MachtAuf Herrmanns, seines Knechts, Gefilden dulden.

Und da der Augenblick sich eben günstig zeigt,

Dem Varus, eh' der Mond noch wechselte,

Das Grab in dein Chernökerland zu graben,

So wag' ich cs sogleich, dazu