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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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DIc Heermannischlacht.

Gründe von zwingender Gewalt bestimmten mich,

Die Truppen langer nicht mehr abzulehncn.

Sie rücken morgen in Cheruska ein,

Und werden in drei Tagen schonAm Weserstrom in's Angesicht ihm sehn.

Varus will schon am Jdus des August(Also am Tag' nach unseremHochheil'gcn Nornentag, das merk' dir Wohl),

Mit seinem Römerheer die Weser überschifsen,

Und Herrmann wird, auf Einen Marsch,

Mit dem Cheruskerheer zu gleichem Zweck ihm folgen.

An dem Alrannentag, Luitgar,

(Also am Tag vor unserm Nornentag)

Brech' ich von Tentoburg mit meinen Schaaren auf.

Jenseits der Weser wollen wir

Vereint auf Marbods Haufen plötzlich fallen;

Und wenn wir ihn erdrückt (wie kaum zu zweifeln steht)Soll mir, nach dem Versprechen August's,

Die Oberherrschaft in Germanien werden.

Lu itgar.

Ich fass', o Herr, dich, und bcwundreSchon im voraus, was noch erfolgen wird.

H er r mau in

Ich weiß inzwischen, daß Augnstus sonst '

Ihm mit der Herrschaft von Germanien geschmeichelt.

Mir ist von guter Hand bekannt,

Daß Varn« heimlich ihn mit Geld

Und Waffen selbst versehn, mich ans dem Feld zu schlagen.

Das Schicksal Deutschlands lehrt nur allzudeutlich mich,

Daß August's letzte Absicht sei

Uns beide, mich wie ihn, zu Grund zu richten,