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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
Entstehung
Seite
413
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Zweiter Akt. Achter Austritt.

Thusnelda.

Ja, in der That! es scheint, du denkst, ich scherze.Inzwischen ich ans jentm Sessel mirEin Lied zur Cyther sang, lös'r er)

Mit welchem Werkzeug weiß ich nicht bis jetzt, ^

Mir eine Locke heimlich von der Scheitel,

Und gleich als hält' er sie, der Thörichte,

Von meiner Gunst davon getragen,

Drückt' er sie glühend vor Entzücken an die Lippen,

Und ging mit Schritten des Triumphes,

Als du erschienst, mit seiner Bent' hinweg.

Hern m a n N. lmit Humor)Thuschen, was! so sind wir glücklicheGeschöpfe ja, so wahr ich lebe,

Daß er die andern dir gelassen hat.

Thusnelda.

Wie? was? wir wären glücklich

Herr mann. '

Ja beim Himmel I

Käm' er daher mit seinen Leuten,

Die Scheitel ratzenkahl dir abznscheeren:

Ein Schelm, mein Herzchen, will ich sein,

Wenn ich die Macht besitz', es ihm zu wehren.

Thusnelda, (zuckt die Achseln)

Ich weiß nicht, was ich von dir denken soll.

H errmann.

Bei Gott, ich auch nicht. Varus rücktMit den Cohorten morgen bei mir ein.Thusnelda, (streng)

Armin, du hörst, ich wiederhol' es dir,

Wenn irgend dir ein Weib was werth ist,