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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Die Herrinannsschlacht.

Zusammen aus den Waldungen gelaufen,

Mit der Cohorte, der gegliederten,

Die, wo sie geht und steht, des Geistes sich erfreut?

Was habt ihr, sagt doch selbst, das Vaterland zu schirmen,Als nur die nackte Brust alleinUnd euren Morgenstern? indessen jene dortGerüstet mit der ehrnen Waffe kommen,

Die ganze Kunst deö Kriegs entfaltend,

In den vier Himmelsstrichen ausgelernt.

Nein Freunde, so gewiß der Bär dem schlanken Löwen

Im Kampf erliegt, so sichcrlich

Erliegt ihr in der Feldschlacht diesen Römern.

Wolf.

Es scheint, du hältst dies Volk des frnchtumblnhten LatiumFür ein Geschlecht von höh'rer Art,

Bestimmt, uns roh're Kauze zu beherrschen?

. Herrmann.

Hm! in gewissem Sinne sag' ich: ja.

Ich glaub', der Deutsch' erfreut sich einer großemAnlage, der Jtalier doch hat seine mindreIn diesem Augenblicke mehr entwickelt.

Wenn sich der Barden Lied erfüllt,

Und unter einem KönigsscepterJemals die ganze Menschheit sich vereint,

So läßt, daß es ein Deutscher führt, sich denken,

Ein Britt', ein Gallier, oder wer ihr wollt;

Doch nimmer jener Laticr, beim Himmel!

Der keine andre VolksnatnrVerstehen kann und ehren, als nur seine.

Dazu am Schluß der Ding' auch kommt es noch;

Doch bis die Völker sich, die diese Erd' umwogen,