Erster Akt. Erster Auftritt.
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Reich der Narisker an — (Wolf und Thuiskomac machen eine Bewegung)Nichts! nichts! was fahrt ihr auf? ich will es nicht!
Dem Vaterlande bleib' ich treu,
Ich schlag' es ans, ich bin bereit dazu.
Doch der hier, Sclgar, soll, der Fürst der Brnkterer,
Den Strich mir, der mein Eigenthum,
An dem Gestad' der Lippe überlassen;
Wir lägen längst im Streit darum.
^Und wenn er mir Gerechtigkeit verweigert,
Selbst jetzt noch, da er meiner Großmuth braucht,
So werd' ich mich in euren Krieg nicht mischen.
SeIgar.
Dein Eigenthum! sieh da! mit welchem RechteNennst du, was mir verpfändet, dein,
Bevor das Pfand, das Horst, mein Ahnherr, zahlte,
An seinen Enkel du zurückgezahlt?
Ist jetzt der würd'ge Augenblick,
Zur Sprache solche Zwistigkeit zu bringen?
Eh' ich, Unedelmüth'gem, dirDen Strich am Lippgestade überlasse,
Eh' will an Augusts Heere ich
Mein ganzes Reich, mit Hans und Hof verlieren!
Thuisko m a r. (dazwischen tretend)
O meine Freunde!
Ein Fürst, (ebenso)
Selgar! Dagobert!
(man hört Hörner in der Ferne)Ein Cherusker, (tritt ans)
Herrmann, der Fürst, kommt!
Thuiskamar.
Laßt den Strich, ich bitt' euch,
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H. v. Kleist'S Werke. II. Bd.