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2 (1859) Der zerbrochene Krug; Das Käthchen von Heilbronn; Prinz Friedrich von Homburg; Die Herrmannsschlacht
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Prinz Friedrich von Homburg.

Der Krieg heb' in drei Tagen Meder an!

(Pause. Er wirst einen Blick i» das Todesurthcii)Ja, urtheilt selbst, ihr Herrn! Der Prinz von HomburgHat im verflossenen Jahr durch Trotz und LeichtsinnUm zwei der schönsten Siege mich gebracht;

Den dritten auch hat er mir schwer gekränkt.

Die Schule dieser Tage dnrchgegangen,

Wollt ihr's zum vierten Male mit ihm wagen?

Kottwilz und Truchß. (durcheinander)

Wie, mein vergöttert cmgebeteter?

Kurfürst.

Wollt ihr? wollt ihr?

Kollwii;.

Bei dem lebend'gen Gott,

Du könntest an Verderbens Abgrund stehn,

Daß er, um dir zu helfen, dich zu retten,

Auch nicht das Schwert mehr zückte, nngcrufcn!

K n r r st. (zerrcifit das Todcsurtheil)

So folgt, ihr Freunde, in den Garten mir! (Me ab)

Scene: Schloß mit der Rampe, die in den Garten hinabsührt;wie im ersten Akt. Es ist wieder Nacht.

Zehnter Austritt.

(Der Arm; von Homburg wird vom tlillmeistcr Atranz mit verbundenenAugen durch das umcre Gartengiuer aufgcführt. Offiziere mit Wache. Inder Ferne hört man Trommeln des Todtcnmarschcs)

Prinz von Homburg.

Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!

Du strahlst mir durch die Binde meiner Augen,