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Prinz Friedrich von Homburg.
Der Krieg heb' in drei Tagen Meder an!
(Pause. — Er wirst einen Blick i» das Todesurthcii)Ja, urtheilt selbst, ihr Herrn! Der Prinz von HomburgHat im verflossenen Jahr durch Trotz und LeichtsinnUm zwei der schönsten Siege mich gebracht;
Den dritten auch hat er mir schwer gekränkt.
Die Schule dieser Tage dnrchgegangen,
Wollt ihr's zum vierten Male mit ihm wagen?
Kottwilz und Truchß. (durcheinander)
Wie, mein vergöttert — cmgebeteter?
Kurfürst.
Wollt ihr? wollt ihr?
Kollwii;.
Bei dem lebend'gen Gott,
Du könntest an Verderbens Abgrund stehn,
Daß er, um dir zu helfen, dich zu retten,
Auch nicht das Schwert mehr zückte, nngcrufcn!
K n r fü r st. (zerrcifit das Todcsurtheil)
So folgt, ihr Freunde, in den Garten mir! (Me ab)
Scene: Schloß mit der Rampe, die in den Garten hinabsührt;wie im ersten Akt. — Es ist wieder Nacht.
Zehnter Austritt.
(Der Arm; von Homburg wird vom tlillmeistcr Atranz mit verbundenenAugen durch das umcre Gartengiuer aufgcführt. Offiziere mit Wache. — Inder Ferne hört man Trommeln des Todtcnmarschcs)
Prinz von Homburg.
Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!
Du strahlst mir durch die Binde meiner Augen,