Fünfter Akt. Fünfter Auftritt.
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Der Marschall ruft zu wiederholten Maleu:
Herr Prinz von Homburg! Was befiehlt mein Marschall?Entgegnet er und will die Sinne sammeln;
Doch er, von Wundern ganz umringt — der DonnerDcS Himmels hätte niederfallen können — (er hält time)
Kurfürst.
War's der Prinzessin Handschuh?
Hohen; altern.
Allerdings!
chcr Kurfürst fällt in Gedanken!Ein Stein ist er; den Bleistift in der Hand,
Steht er zwar da und scheint ein Lebender;
Doch die Empfindung wie durch ZauberschlägeIn ihm verlöscht; und erst am andern Morgen,
Da das Geschütz schon in den Reihen donnert,
Kehrt er in's Dasein wieder, und befragt mich:
Liebster, was hat schon Dörfling, sag' mir's, gestern,
Beim Schlachtbefehl, mich treffend, vorgebracht?
Fcldinarschall.
Herr, die Erzählung, wahrlich, unterschreib' ich!
Der Prinz, eriunr' ich mich, von meiner RedeVernahm kein Wort; zerstreut sah ich ihn oft,
Jedoch in solchem Grad abwesend ganzAus seiner Brust, noch nie als diesen Tag.
Kurfürst.
Und nun, wenn ich dich anders recht verstehe,
Thiirmst du, wie folgt, das Schlußgebän mir ans:
Hätt' ich mit dieses jungen Träumers ZustandZweideutig nicht gescherzt, so blieb er schuldlos:
Bei der Parole wär' er nicht zerstreut,
H. v. Kleists Werke. II. Bd.
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