Vierter Akt. Zweiter Austritt.
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Natalie.
Ju's Stadthaus! wie?
Kurfürst. (drückt ihr den Brief i» die Hand',
Warum nicht? — He! Heiducken!
(Heiducken trete» aus)
Den Wagen vorgesahren! die PrinzessinHat ein Geschäft beim Obersten von Homburg!
(die Heiducken treten wieder ab>
So kann er sür sein Leben gleich dir danken. (er umarmt sie)Mein liebes Kind! bist dn mir wieder gut?
Natalie, (»ach einer Pause)
Was deine Huld, o Herr, so rasch erweckt,
Ich weiß es nicht und untersuch' es nicht.
Das aber, sieh, das fühl' ich in der Brust,
Unedel meiner spotten wirst du nicht:
Der Brief enthalte, was es immer sei,
Ich glaube Rettung — und ich danke dir! (sic küßt ihm die Hand)Kurfürst.
Gewiß, mein Töchterchen, gewiß! so sicher,
Als sie in Vetter Homburgs Wünschen liegt. (ab)
Scene: Zimmer der Prinzessin.
Zweiter Auftritt.
(Prinzessin Natalie tritt auf. — Zwei Hofdamen und der Rittmeister,Graf Neust folge»)
Natalie, (eilfertig)
Was bringt ihr, Graf — von meinem Regiment?
Jst's von Bedeutung? kann ich's morgen hören?
Graf Neust, (überreicht ihr ein Schreiben)
Ein Brief vom Obrist Kottwitz, gnäd'ge Frau!