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Prinz Friedrich von Honiburg.
Dir einen Knaben blondgelockt wie ich,
Kauf' ihn mit Gold und Silber dir, drück' ihnAu deine Brust und lehr' ihn: Mutter! stammeln;
Und wenn er größer ist, so unterweis' ihn,
Wie man den Sterbenden die Augen schließt. —
Das ist das ganze Glück, das vor dir liegt!
Natalie.
lmuthig und erhebend, indem sic aussteht und ihre Hand in die scinige legi)
Geh, junger Held, in deines Kerkers Haft,
Und auf dem Rückweg schau noch einmal ruhigDaS Grab dir an, das dir geöffnet ward!
Es ist nicht finsterer und um nichts breiter,
Als cs dir tausendmal die Schlacht gezeigt!
Inzwischen werd' ich in den Tod dir treuEin rettend Wort für dich beim Oheim wagen:
Vielleicht gelingt es mir, sein Herz zu rührenUnd dich von allem Kummer zu Lefrein! (Pause)
Prinz von Homburg,lfaltet, in ihrem Anschaucu verloren, die Hände)
Hätt'st du zwei Flügel, Jungfrau, an den Schultern,
Für einen Engel wahrlich hielt ich dich! —
O Gott, hört' ich auch recht? du für mich sprechen?
— Wo ruhte denn der Köcher dir der RedeBis heute, liebes Kind, daß du willst wagen,
Den Herrn in solcher Sache anzugehn?
— O Hoffnungslicht, das plötzlich mich erquickt!
N a t a l i c.
Gott wird die Pfeile mir, die treffen, reichen! —
Doch wenn der Kurfürst des Gesetzes SpruchNicht ändern kann, nicht kann: wohlan! so wirst duDich tapfer ihm, der Tapfre, unterwerfen: