Dritter Akt. Fünfter Austritt.
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Kurfürst in. swcint)
Mein theurer Sohn! cS ist bereit? geschehen,
Doch Alles, was ich flehte, war umsonst.
Prinz von Homburg.
Ich gebe jeden Anspruch ans an Glück.
Nataliens, das vergiß nicht, ihm zn melden,
Begehr' ich gar nicht mehr, in meinem BusenIst alle Zärtlichkeit für sie verlöscht.
Frei ist sie, wie das Reh auf Haiden, wieder,
Mit Hand und Mund, als war' ich nie gewesen.
Verschenken kann sie sich, und wenn'« Karl Gustav,
Der Schweden König ist, so lob' ich sie.
Ich will auf meine Güter gehn am Rhein,
Da will ich bauen, will ich niedcrrcißen,
Daß mir der Schweiß herabtricft, säen, ernten,
Als wär's sür Weib und Kind, allein genießen,
Und wenn ich erntete, von neuem säen,
Und in den Kreis herum das Leben jagen,
Bis cs am Abend niedersinkt und stirbt.
Knrsiirstin.
Wohlan! kehr' jetzt nur heim in dein Gefängniß,
Das ist die erste Fordrnng meiner Gunst!
Prinz von Homburg, (sicht auf und wendet sich zur Prinzessin)Du armes Mädchen, weinst! die Sonne leuchtetHeut alle deine Hoffnungen zu Grab!
Entschieden hat dein erst Gefühl für mich,
Und deine Miene sagt mir, treu wie Gold,
Du wirst dich nimmer einem Andern weihn.
Ja, was erschwing' ich, Aermster, das dich tröste?
Geh' an den Main, rath' ich, in's Stift der Jungfraun,
Zn deiner Base Thurn, such' in den Bergen